Viertägige Reise nach Bremen mit Abstecher nach Bremerhaven und Helgoland vom 24.07. bis 27.07.2026
Gruppe Reisen und Ausflüge (Sindorf)
Bericht: Marianne Böhne
Bilder: Hanne Salz
Am frühen Morgen um 6:30 Uhr starteten wir in Sindorf mit 17 Personen. Es gab noch 3 weitere Haltepunkte auf der Strecke. In Wuppertal stieg die Reiseleiterin zu. Nun waren es 39 Personen, die nach Bremen fuhren.
Für mich war es die erste Busreise, und ich muss sagen, diese Unternehmung war super. Sicherlich dank der ausgezeichneten Reiseleitung.
Erster Halt war das bekannte Künstlerdorf Worpswede, unter anderem auch bekannt durch Paula-Modersohn-Becker, in deren erweitertem Wohnhaus, in dem sie 10 Jahre bis zu ihrem Tod lebte, heute zahlreiche ihrer Werke präsentiert werden.
Im Zentrum des knapp 10.000 Einwohner großen Ortes findet man, wie in einem Park verteilt, überall kleinere und größere Skulpturen.
In Bremen angekommen begann nach Zimmerverteilung in einem zentral gelegenen Hotel, eine Stadtführung auf dem Marktplatz mit Infos zu Dom, Rathaus, den legendären Bremer Stadtmusikanten und der berühmten Freiheitsstatue „Bremer Roland“, dessen Abstand beider Knie „die Bremer Elle“ (54,7 cm) misst.
Unsere Abendessen fanden im Bremer Ratskeller dem „köstlichen Fundament des Rathauses“, mit seinem weltweit größten Sortiment ausschließlich deutscher Weine aus den 13 deutschen Weinanbaugebieten, statt. Zu einer Weinprobe wurden wir nicht eingeladen, ob es eine solche überhaupt gibt, wissen wir nicht. Es gibt allerdings ein „Keller kieken“
Nach dem Abendessen ging es in Kleingruppen noch auf einen Absacker in die nahegelegene Böttcherstr. Mit dem unter anderem sehenswerten „Haus des Glockenspiels“ bestehend aus 30 Meißner Porzellanglocken. Ein Glockenspiel findet ab 12:00 Uhr stündlich statt.
Das gotische Rathaus, welches man nur mit Führung betreten kann, gehörte mit zu unserem Programm der überaus kulturell interessanten Stadt.
Im Gegensatz zur architektonisch unteren Halle, ist die obere Halle mit riesigen Wandgemälden und vier von der Decke herabhängenden Kriegsschiff-Modellen ausgestaltet. Die geräumige Gülden Kammer, mit kostbarem Mobiliar und vergoldeten Ledertapeten ausgestattet, in die wir einmal hereinschauen durften, diente und dient auch heute noch für besondere Veranstaltungen und Begrüßung von hohen Gästen.
Nicht zu vergessen das alte Schnoor Viertel an der Weser mit seinen schmalen und verwinkelten Gassen. Entgegenkommende Personen können nur in einer Richtung weitergehen, die andere Seite muss warten, eine Mitreisende musste ihren Rollator zusammenklappen. Das war wahrscheinlich der berühmte Katzengang, eine der engsten Gassen der Welt.
Bremerhaven mit seinen an der Wesermündung liegenden Havenwelten vermitteln ein maritimes Flair. Hier gibt es Schiffe zum Anschauen und Buden mit Fischweck. Die großen Schiffe erlebt man auf der Hafenrundfahrt. Nicht zu vergessen die beiden großen Museen „Klimahaus“ und „Auswanderer Museum“
Und wenn man schon in Bremen ist, ist ein Ausflug zur Insel Helgoland ein Muss. Um 7:15 Uhr Abfahrt nach Cuxhaven und dann auf die Fähre nach Helgoland. Die Hin- und Rückfahrt auf ruhiger See war herrlich.
Auf der Insel angekommen konnten 17 Personen, nach Verlosung, mit dem Bimmel Bähnchen eine Küstenfahrt machen. Die Insel, die sich in Oberland und Unterland aufteilt, hat rötliche Buntsandsteinfelsen an der Küste. Mit einem hohen Brandungspfeiler, der langen Anna; dem Wahrzeichen von Helgoland. Auf den Felsen ebenso beeindruckend, die vielen brütenden weißen Seevögel.
Das unbeständige Wetter auf der hochgelegenen Insel haben wir zum Abschluss erlebt, völlig durchnässt traten wir die Rückfahrt an. Als Belohnung ruhige See.
Fazit eine großartige Fahrt auf der viel gesehen, gut gegessen und viel gelacht wurde.
Danke an Hanna für die Idee und Organisation.




